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    Geschrieben in Gehäkelt,Tücher & Schals von Rebekka am 22 Juli 2010

    Mein Päckchen vom Knit’n Sip kam von Petra, die mir Golf von Lang Yarns in 3 tollen Farben schickte, dazu die Anleitung für Queenies CASSIA Crochet Mobius Scarf von Amanda Perkins.

    Gehäkelt wurde mit Nadel 3,5 und in Windeseile. Das ging echt extrem flott. Ich lieb den Cowl sehr, muss nur noch eine Möglichkeit finden, wie ich ihn weicher kriege. Die Baumwolle ist am Hals ziemlich hart und ich bin ein Weichei.

    Der Gatte behauptet, es würde aussehen wie eine Tischdecke. Keine Ahnung, der Mann!

    Häkelfieber 2: Eierhüte

    Geschrieben in Allgemein,Gehäkelt,Sonstiges von Rebekka am 22 Juli 2010

    Häkelfieber, hatte ich das schon erwähnt? Am ersten WM-Spieltag der deutschen Fussballnationalmannschaft wurde morgens mein Ei kalt, weil ich nicht aus den Puschen kam. Der Gatte forderte darauf hin Mützen für Eier. Er war kurz davor mit Transparenten auf den Marienplatz zu ziehen.

    Ich hatte zum Glück noch Baumwolle im Stash und wollte sowieso immer schon die Eier-Sommerhüte aus dem Buch 100 kleine Häkelideen probieren. Beim Häkeln kamen 1000 Ideen, was für Hüte mal häkeln konnte – der Mann hat fleißig mitgeholfen und weitere Kopfbedeckungen ins Spiel gebracht. Die jüdische Kippa komplett mit Stirnlocken und die Papstmitra habe ich dann allerdings weggelassen.

    Auf dem Bild noch halbfertig folgende Mütze (auf 12 Uhr beginnend und im Uhrzeigersinn weiter)

    • Scarletts Hut
    • Strohhütchen von Jane Austens Emma
    • Pudelmütze
    • Baseballkappe
    • Trachtenhut
    • J.R. Erwings Cowboyhut
    • Südwester
    • Fidels Kappe

    Ich würde sie ja auch alle fertig machen, leider finde ich mein Stickgarn derzeitig nicht. Ohne Stickgarn keine Eierhüte!

    Häkelfieber 1: Badezimmerschüsseln

    Geschrieben in Gehäkelt,Zubehör von Rebekka am 22 Juli 2010

    Der – inzwischen auch schon wieder vorbei gesauste – Knit ‘n Sip 07 war genau genommen ein Crochet ‘n Sip. Da ist mir gleich wieder die Häkelfee durchgekommen.

    Unser Badezimmerschränkchen nervt mich schon sein geraumer Zeit und es war damals, als wir eingezogen sind auch nur als Provisiorium gedacht gewesen – nichts währt solange wie ein Provisorium. Auf jeden Fall brauchte es Schüsselchen für den Kleinkram, die Rasierklingen, die Badezusätze und die Gesichtsmasken.

    Es ist nämlich inzwischen nicht nur einmal vorgekommen, dass Sachen neu gekauft wurden, die noch in Hülle und Fülle im Badezimmerschränkchen waren. Versteckt unter Sonnencreme und Kontaktlinsen.

    Gehäkelt mit Acryl-Resten aus Schwieger-Omas Beständen mit Nadel Nr. 5 und der Anleitung für Schüsseln von Drops Design. Da meine Wolle deutlich dünner war, habe ich mich nicht sklavisch an die Anleitung gehalten, sondern gehäkelt, bis ich der Meinung war, dass gut ist.

    Die helle Schüssel ist außerdem viereckig. Dazu habe ich den Boden nach diesem Muster im Quadrat gehäkelt.

    Rezept Kirschhütchen

    Geschrieben in Babysachen,Gehäkelt,Mützen von Rebekka am 22 Juli 2010

    Man will die Anleitung für das Sommerhütchen, das ich letztes Jahr frei Schnauze gehäkelt habe.

    Ich versuche mal ein Rezept, an dem man sich langarbeiten kann. Eine genaue Anleitung ist leider nicht möglich, ich hab das damals nicht aufgeschrieben. Ungefähr kriege ich es aber noch hin. Das gute beim Rezept ist, dass man es mit wenig Denken für alle Größen adaptieren kann.

    Ich hab ein altes Acryl-Garn genommen, was so ähnlich wirkt wie Viskose. Das Garn sollte nicht zu weich sein, damit das Hütchen Stand hat. Nicht zu fest natürlich auch nicht, sonst kriegt das arme Kindl rote Kratzeohren. Etwas über ein Knäuel habe ich gebraucht. Häkelnadel der Wahl war die Nummer 5.

    • 6 Luftmaschen zu einem Ring schließen.
    • solange feste Maschen in den Ring häkeln, bis der Ring voll ist. Das heißt im Klartext, dass nicht in die einzelnen Maschen gestochen wird, sondern die feste Masche UM den Ring gehäkelt wird, quasi. Das gibt einen besonders hübschen Anfang.
    • Ring schließen mit einer Kettmasche in die erste feste Masche
    • 2 Luftmaschen
    • 1 Stäbchen in die erste feste Masche, 2 Stäbchen in die nächste Masche. Wiederholen bis zur letzten festen Masche. NICHT in die Kettmasche häkeln. Schließen mit Kettmasche in die 2. Luftmasche vom Anfang.
    • 2 Luftmaschen
    • 2 Stäbchen in die ersten beiden Maschen, 2 Stäbchen in die nächste feste Masche. Wiederholen bis zum Ende. Ring schließen, wie in der letzten Runde.
    • wiederholen mit 3 Stäbchen, 4 Stäbchen usw. bis eine Art Kippa entsteht, die dem Kind auf den Hinterkopf passt.
    • Weiter Stäbchen in Runden häkeln und mit Kettmaschen schließen. Immer mal wieder anprobieren und im Zweifelsfall weitere Maschen zunehmen.
    • Wenn die Mütze gut passt und über beide Ohren geht, Maschenanzahl verdoppeln (jeweils 2 Stäbchen in jede Masche).
    • In der nächsten Runde nochmal verdoppeln
    • 3 oder 4 Runden häkeln, bis die Krempe lang genug ist
    • Krempe umklappen und an einer Stelle festnähen. Bei Geschmack mit einem Blümchen oder Glitzersteinchen verzieren. Ich hab mich für eine Kirsche entschieden. Das Blatt geht etwa so: 6 Luftmaschen häkeln, in die 2. Luftmasche eine feste Masche, in die 3. ein halbes Stäbchen, in die 4. ein Stäbchen, dann wieder halbes Stäbchen und feste Masche. mit einer Luftmasche auf die andere Seite wechseln und wiederholen.

    Ich hoffe, mein Rezept ist einigermaßen verständlich und würde mich freuen, wenn ich Fotos von fertigen Projekten sehen könnte.

    Mit Leidenschaft

    Geschrieben in Allgemein von Rebekka am 17 Juni 2010

    Die Passionistas haben heute ein fantastisches Special über die aktuelle Blümchenmode gebracht.

    Was mir sofort ins Auge stach, war der gehäkelte Haarreifen von Dawanda. Sowas sieht super aus, finde ich. Ich wünschte, ich könnte es auch tragen.

    Fetch me, if you’re cool

    Geschrieben in Gestrickt,Handschuhe & Stulpen von Rebekka am 25 Mai 2010

    Ich habe bei der Be Cool Strickjacke beim Berechnen der benötigten Wollmenge einen brutalen Fehler gemacht. An kiwigrüner Lana Grossa Bingo herrscht in diesem Haushalt wahrlich kein Mangel.

    Eigentlich wollte ich Stulpen stricken, die bis über den Ellenbogen gehen. Das sah aber dermaßen grauslig aus, dass ich ganz schnell wieder geribbelt habe.

    Die Fetchings von Cheryl Niamath gefielen mir schon ganz lange, aber ich hatte noch keine Muße. Das Muster gehört zur Sommerkollektion 2006 der Knitty.com und ist – Hurra! – kostenlos.

    Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelspiel 4,5. Damit hatte ich eine dickere Wolle und Nadel als im Muster angegeben. Ich habe daher nur 40 Maschen angeschlagen und ansonsten nach Vorgabe gestrickt.

    Baby, Be Cool!

    Geschrieben in Gestrickt,Oberteile von Rebekka am 25 Mai 2010

    Be Cool ist ein Film von 2005 mit John Travolta und Uma Thurman. (Natürlich tanzen die beiden! Was für eine Frage!) In dem Sequel zu Schnappt Shorty trägt Uma Thurman in einer Szene eine grüne Strickjacke mit Kapuze.

    Meiner Recherche nach lässt sich weder die Jacke noch das Strickmuster irgendwo kaufen.

    Diese Jacke war aber der Herzenswunsch meiner lieben Freundin Jolyne, daher habe ich mit vielen Photos, diversen Slow-Mo Wiederholungen der relevanten Szenen und ein bißchen Hirnschmalz die Jacke nachgestrickt. Das ist mein erstes Werk ohne Muster und Strickschrift zum dran Festhalten und ich bin schwer stolz. Es sieht doch fast aus, wie das Original, oder nicht?

    Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelstärke 5. Genaue Notizen finden sich in meinem Ravelry-Account.

    Zum Stricken nur so viel: Ich habe mir eine Strickjacke von Drops Design gesucht, die mit ein bißchen Phantasie so ähnlich aussah wie Umas Jacke. Ich hab in einem Stück gestrickt, also die Vorderteile und das Rückenteil in einem durch. Auf Höhe der Taille habe ich einen Großteil der Maschen vom Rückenteil stillgelegt und den Rest vom Rücken und ein Stück vom Vorderteil Reihe für Reihe abgenommen, um die Kurve vom Rückenausschnitt hinzubekommen.

    Dann habe ich für den Halsausschnitt nochmal abgenommen.

    Die Kapuze ist eine wilde Mischung aus verschiedenen Kapuzenrezepten. Ich habe mir aus allen möglichen Strickzeitschriften und kostenlosen Mustern Kapuzen gesucht und die Machart verglichen. Dann hab ich einfach rumprobiert und im Zweifelsfall einfach wieder aufgeribbelt.

    Nachdem die Kapuze an die Schulterenden genäht war, habe ich reihum Maschen aufgenommen und ein Bündchen angestrickt. Dann noch gewaschen und in Form gezogen und fertig war Umas Jacke.

    Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.

    Geschrieben in Allgemein von Rebekka am 27 April 2010

    Es hieß, keine Strickstücke anfangen, bevor die alten nicht fertig sind. Es hieß außerdem, keine Wolle kaufen, bis mindestens eine Kiste leer ist.

    Nun.

    Die Altlasten sind verstaut und fertig, bis auf die kleine rote Jacke. Die weigert sich standhaft. Mir fehlen für die fertigen Sachen noch Photos, aber ansonsten ist alles tiptop.

    Ich hab allerdings schon wieder 4 Projekte auf den Nadeln. Also. Ich kann das erklären. Es war nämlich so. Und dann war da ein neues Muster. Und die Nadeln waren noch frei. Und ich brauchte Pause vom derzeitigen Stück. Man kann nicht immer nur mit einer Nadelstärke stricken, das ist schlecht für die Gelenke.

    Plausibel? Geht schon.

    Dann aber passierte heute das hier:

    Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu sagen soll. Am besten gar nichts.

    Herr Wachtmeister, ich habe diesen Wollturm noch nie zuvor in meinem Leben gesehen!

    Nachtigall ich hör Dir trapsen

    Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 27 April 2010

    Ich bin unkreativ, was Projketnamen angeht.

    Das Muster heißt Gail. Das Projekt heißt Gail. Die Wolle ist Malabrigo Baby Lace in Pearl. Nadel 4,5. Eine Wiederholung weniger, als im Muster vorgeschrieben.

    Über dieses Muster gibt es tausende von Anmerkungen und mehr als einmal den Hinweis, dass es ganz schön schwierig sei. Fand ich nicht.

    Männer-Mütze

    Geschrieben in Gestrickt,Mützen von Rebekka am 26 April 2010

    Männer brauchen Mützen, sagt der Mann. Wegen des empfindlichen Hirns und auch der hohen Stirn.

    Es gab also einen Hut für den Herrn und zwar den Irish Hiking Hat (Ravelry Link) von Alicia Granquist mit einem sehr hübschen, leider auf dem Photo nicht sichtbaren Zopfmuster.

    Gestrickt wurde mit einer Nadel Nr. 5 und Lana Grossa Bingo von Junghans Wolle in schwarz.

    Schwarz stricken ist ja immer ein bißchen kritisch, weil es so dunkel ist und man die Maschen nicht richtig sieht und überhaupt Gelb eine viel bessere Wahl für alles ist. Der Mann allerdings war von dieser überragenden logischen Kette nicht zu überzeugen. Auch Grau sollte es nicht sein. Schwarz. Schwarz wie des Schornsteinfegers Füße und des Mannes Seele.

    Naja. Was soll ich da groß diskutieren?

    Lana Grossa Bingo ist übrigens wirklich fantastisch. Mit Nadel 5 passiert schnell was – für die Mütze habe ich nur 2 Tage gebraucht – und es ist erfreulich kostengünstig. Das nehm ich wieder!

    Der Mann weigerte sich übrigens standhaft für ein Photo zu posieren. So musste ich meinen männlichsten Gesichtsausdruck auflegen und den Markus Schenkenberg machen. Glücklicherweise übrigens, sonst hätten wir nie herausgefunden, dass auch mir die Mütze ungemein gut steht.

    Wir kämpfen jetzt drum, wenn es kalt wird.

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