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Fetch me, if you’re cool

Geschrieben in Gestrickt,Handschuhe & Stulpen von Rebekka am 25 Mai 2010

Ich habe bei der Be Cool Strickjacke beim Berechnen der benötigten Wollmenge einen brutalen Fehler gemacht. An kiwigrüner Lana Grossa Bingo herrscht in diesem Haushalt wahrlich kein Mangel.

Eigentlich wollte ich Stulpen stricken, die bis über den Ellenbogen gehen. Das sah aber dermaßen grauslig aus, dass ich ganz schnell wieder geribbelt habe.

Die Fetchings von Cheryl Niamath gefielen mir schon ganz lange, aber ich hatte noch keine Muße. Das Muster gehört zur Sommerkollektion 2006 der Knitty.com und ist – Hurra! – kostenlos.

Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelspiel 4,5. Damit hatte ich eine dickere Wolle und Nadel als im Muster angegeben. Ich habe daher nur 40 Maschen angeschlagen und ansonsten nach Vorgabe gestrickt.

Baby, Be Cool!

Geschrieben in Gestrickt,Oberteile von Rebekka am 25 Mai 2010

Be Cool ist ein Film von 2005 mit John Travolta und Uma Thurman. (Natürlich tanzen die beiden! Was für eine Frage!) In dem Sequel zu Schnappt Shorty trägt Uma Thurman in einer Szene eine grüne Strickjacke mit Kapuze.

Meiner Recherche nach lässt sich weder die Jacke noch das Strickmuster irgendwo kaufen.

Diese Jacke war aber der Herzenswunsch meiner lieben Freundin Jolyne, daher habe ich mit vielen Photos, diversen Slow-Mo Wiederholungen der relevanten Szenen und ein bißchen Hirnschmalz die Jacke nachgestrickt. Das ist mein erstes Werk ohne Muster und Strickschrift zum dran Festhalten und ich bin schwer stolz. Es sieht doch fast aus, wie das Original, oder nicht?

Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelstärke 5. Genaue Notizen finden sich in meinem Ravelry-Account.

Zum Stricken nur so viel: Ich habe mir eine Strickjacke von Drops Design gesucht, die mit ein bißchen Phantasie so ähnlich aussah wie Umas Jacke. Ich hab in einem Stück gestrickt, also die Vorderteile und das Rückenteil in einem durch. Auf Höhe der Taille habe ich einen Großteil der Maschen vom Rückenteil stillgelegt und den Rest vom Rücken und ein Stück vom Vorderteil Reihe für Reihe abgenommen, um die Kurve vom Rückenausschnitt hinzubekommen.

Dann habe ich für den Halsausschnitt nochmal abgenommen.

Die Kapuze ist eine wilde Mischung aus verschiedenen Kapuzenrezepten. Ich habe mir aus allen möglichen Strickzeitschriften und kostenlosen Mustern Kapuzen gesucht und die Machart verglichen. Dann hab ich einfach rumprobiert und im Zweifelsfall einfach wieder aufgeribbelt.

Nachdem die Kapuze an die Schulterenden genäht war, habe ich reihum Maschen aufgenommen und ein Bündchen angestrickt. Dann noch gewaschen und in Form gezogen und fertig war Umas Jacke.