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    Geschrieben in Gestrickt,Handschuhe & Stulpen von Rebekka am 25 Mai 2010

    Ich habe bei der Be Cool Strickjacke beim Berechnen der benötigten Wollmenge einen brutalen Fehler gemacht. An kiwigrüner Lana Grossa Bingo herrscht in diesem Haushalt wahrlich kein Mangel.

    Eigentlich wollte ich Stulpen stricken, die bis über den Ellenbogen gehen. Das sah aber dermaßen grauslig aus, dass ich ganz schnell wieder geribbelt habe.

    Die Fetchings von Cheryl Niamath gefielen mir schon ganz lange, aber ich hatte noch keine Muße. Das Muster gehört zur Sommerkollektion 2006 der Knitty.com und ist – Hurra! – kostenlos.

    Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelspiel 4,5. Damit hatte ich eine dickere Wolle und Nadel als im Muster angegeben. Ich habe daher nur 40 Maschen angeschlagen und ansonsten nach Vorgabe gestrickt.

    Und draußen im Hotel d’Amour

    Geschrieben in Gestrickt,Handschuhe & Stulpen von Rebekka am 6 April 2010

    Die Wolle habe ich Vatterstetten auf dem Wollmarkt am Wollmeise-Stand ergattert. (Bitte – ist die Häufung von “Woll-” im letzten Satz nicht schon fast poetisch?)

    Die Farbe heißt “Skandal um Rosi” und damit war für mich sofort klar, wer Empfänger sein sollte: Meine Freundin Eva nämlich hat zur Spider Murphy Gang ein ganz besonderes Verhältnis. Unklar war lange, was es werden sollte.

    Letzendlich habe ich mich für Susie’s Reading Mitts von Janelle Masters entschieden.

    Das Muster ist entzückend. Schön schnell und genau das richtige Verhältnis zwischen schlicht und verspielt. Schlicht war mir wichtig, damit die Farbe schön alleine wirken kann – die Streifen sind wirklich allerliebst.

    Ich habe mit einem Nadelspiel 3,5 angefangen. Die laut Muster verlangten Abnahmen führten aber dazu, dass die Wolle nicht mehr hübsch streifte sondern unhübsch poolte. Das wollte ich nicht so gerne. Stattdessen bin ich auf ein Nadelspiel Nr. 3 umgestiegen. Ich hab sie außerdem ein gutes Stückchen länger gestrickt, weil Eva auf lange Stulpen steht.

    Am Daumen habe ich 3 Maschen, statt einer zusätzlich angeschlagen. In der kleineren Version passte mein Daumen kaum durch das Loch.

    Ich hatte einen kurzen hektischen Moment ganz am Anfang. Laut Anleitung soll nach vor dem ersten Lace-Muster etwas umgedreht werden. Doch was? Soll man irgendwo Maschen anstricken, aufnehmen, hä? Später dann schien es mir blöd, dass es mir nicht von Anfang an klar war: Die Picot-Spitze am Ende wird durch Umschläge und zusammengestrickte Maschen erzielt. Die eine Hälfte wird dann einfach nach innen geschlagen und umgenäht.

    Problematisch war die erste Anprobe. Ich fand die Mitts so super, ich wollte sie gar nicht mehr ausziehen. Dabei sollten sie doch eigentlich ein Geschenk sein. Glücklicherweise hat da Frau Wollmeise vorgesorgt – ich habe noch genügend Garn übrig um für mich Rosi-Stulpen 2 zu stricken.