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Schneespringschal

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 11 Oktober 2010

Meine Schwester wünschte sich passend zur wollweißen Spring-Mütze einen langen, warmen Schal. Auf dem Bild ist er nur zur Hälfte fertig, obwohl er inzwischen schon lange gespannt und abgegeben ist. Insgesamt waren es dann über 1,80 m Frühling.

Das Muster ist adaptiert vom Spring Beret (Ravelry-Link) von Natalie Larson. Ich habe mit Nadelstärke 6 und Lana Grossa Bingo in wollweiß von Junghans Wolle 25 Maschen angeschlagen und wie folgt aufgeteilt:

  • 3 Randmaschen kraus rechts
  • 2 volle Wiederholungen
  • 1 Wiederholung ohne die letzte Masche
  • 3 Randmaschen kraus rechts

Bei jeder geraden Reihe habe ich die im Muster angegebenen Hinweise nach rechter oder linker Masche einfach umgedreht. Nach 2x 20 Wiederholungen habe ich die Maschen mit dem Kitchener Stitch zusammengenäht.

Der Kürbisfrosch

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 5 Oktober 2010

Das Ding hier soll ein breiter Schal für meine Mama werden, hat es allerdings nicht über den ersten Repeat hinausgeschafft. Nadelstärke 4 ist einfach zu groß. Ich fange nochmal an mit 3,5.

Das Muster ist hinreichend kompliziert mit verschränkten Zöpfen und verdrehten Maschen und links und rechts und pass bloß auf, sonst fällt eine runter. Bei soviel Arbeit soll es hinterher auch nach was aussehen.

Daher: Hello Frog, meet Pumpkin.

Spitzenschal mit Blumenmuster

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 30 September 2010

Und das letzte Bild vom dänischen Strand.

Der Schal ist aus der Designer Knitting Spring/Summer 2010 und zwar das Model #30 Lace Flower Scarf von Lisa Buccellato (Ravelry Link)

Nadelstärke 4,5, Annettes Alpaca Lace.

Das war vergnüglich zu stricken, aber der Schal hält nicht so schön wie auf dem Photo in der Zeitschrift. Muss vielleicht noch eine Spange oder sowas kaufen.

Malabrigo Matriarch

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 19 August 2010

Meine Schwiegerfamilie ist matriarchisch organisiert. Die Damen geben den Ton an und ganz oben lenkt und waltet die Schwiegeroma. “Die weiß es ja auch am besten” sagt der Gatte und da hat er vermutlich recht.

Die Schwieger-Oma hat mir ihre Wollbestände vermacht, die bei ihr im Keller schlummerten. Da waren ein paar echte Schätzchen dabei – ganz feines Kidmohair und schöne Viskose-Leinen-Mischungen. Ein paar andere Sachen sind echte Raritäten: DDR-Wolle aus Zellulose, wasserabweisende Schurwolle und ähnliches. Die Zellulose behalte ich für meine Kinder zum Angucken und Staunen. Die Schurwolle wird eine Tasche, denke ich.

Zum Dank und auch einfach so weil ich es kann habe ich den Haruni (Ravelry-Link) angeschlagen. Wolle war Malabrigo Baby Lace in Violetas (Jaja, das Mützchen und das Tuch – was soll ich sagen? Ich steh auf die Farbe), Nadel Nr 4,5. Das ist ein tolles Muster, ganz ehrlich. Ich hatte soviel Spaß. Ich hab auch nur 17 Tage gebraucht.

In die Stämme der Blätter und die Umrisse der Kanten habe ich Perlen eingehäkelt. Das fand ich beim Da Vinci schon hübsch und gefällt mir immer noch. Wichtiger ist: der Schwieger-Oma gefällt es auch.

Das Photo oben ist übrigens auf der Isar-Insel gegenüber vom Deutschen Museum entstanden. Da geh ich wieder hin, da ist es nett.

Kleiner Kernel Schal

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 18 August 2010

Ich hatte zwei Knäuel zauberhafte MerinoSeta von Lang Yarns in dunkelrot und suchte nach einem passenden Projekt. Der Kernel von Bonnie Scott aus der Herbst-Knitty 2009 stand sowieso auf meiner Liste und die Garnlänge passte in etwa. Angeschlagen und auf gings. Das war ja nur ein kleines Projekt. Das würde sicherlich schnell gehen.

Ja Pustekuchen. Irgendwas an diesem simplen Lace-Muster wollte einfach nicht in mein Hirn. Ständig hatte ich Fehler und zu wenig Maschen und musste wieder aufmachen. Ich konnte den Kernel auch nicht in Gesellschaft stricken, weil ich mich a. immer konzentrieren musste und b. ständig gefragt wurde, wass denn wäre, was man denn falsch gemacht hätte, ob alles ok wäre. Das lag an meinem ununterbrochenen Grunzen, Stöhnen und Seufzen. Ohne ging es nicht.

Für das laut Muster vorgesehene Perlenband im Musterübergang hatte ich extra hübsche rosa Swarovski-Kegel gekauft. Gut wäre gewesen, hätte man auch geguckt, ob das Garn durchgeht. Ging nämlich nicht. Später hab ich mir überlegt, ich hätte auch ein dünnes Beilaufgarn nehmen können und da die Perlen draufhäkeln. Stattdesen habe ich eine Swarovskifranse später angenäht. Das sieht auch hübsch aus.

Wegen meiner begrenzten Garnmenge habe ich erst das Endmuster für oben und unten gestrickt und dann solange den Mittelteil, bis das Knäuel alle war. Insgesamt waren das 16 Wiederholungen.

Grafting oder Kitchener Stitch hatte ich vorher noch nie gemacht. Konnte aber nicht so schwer sein, dachte ich. Wie beim ganzen Kernel gab es auch hier ein freundliches “Denkste Puppe!” Beim vierten Versuch war ich kurz davor das ganze Dingen aus dem Fenster zu werfen. Dann hat es aber glücklicherweise geklappt – mit Hilfe von dutzenden Tutorien auf Youtube und knittinghelp.com und anderen.

Gestrickt wurde mit Nadel Nr. 4, MerinoSeta von LangYarns in rot und extrem viel Schweiß und Tränen.

Häkelfieber 3: Tischdeckencowl

Geschrieben in Gehäkelt,Tücher & Schals von Rebekka am 22 Juli 2010

Mein Päckchen vom Knit’n Sip kam von Petra, die mir Golf von Lang Yarns in 3 tollen Farben schickte, dazu die Anleitung für Queenies CASSIA Crochet Mobius Scarf von Amanda Perkins.

Gehäkelt wurde mit Nadel 3,5 und in Windeseile. Das ging echt extrem flott. Ich lieb den Cowl sehr, muss nur noch eine Möglichkeit finden, wie ich ihn weicher kriege. Die Baumwolle ist am Hals ziemlich hart und ich bin ein Weichei.

Der Gatte behauptet, es würde aussehen wie eine Tischdecke. Keine Ahnung, der Mann!

Nachtigall ich hör Dir trapsen

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 27 April 2010

Ich bin unkreativ, was Projketnamen angeht.

Das Muster heißt Gail. Das Projekt heißt Gail. Die Wolle ist Malabrigo Baby Lace in Pearl. Nadel 4,5. Eine Wiederholung weniger, als im Muster vorgeschrieben.

Über dieses Muster gibt es tausende von Anmerkungen und mehr als einmal den Hinweis, dass es ganz schön schwierig sei. Fand ich nicht.

Seiden-Toffee-Saroyan

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 7 April 2010

Mmmmmmalabrigo. Mit Seide. Malabrigo Silky Merino ist bisher mein allerliebstes Garn von Malabrigo, weil seidenweich, zart schimmernd und nicht so zippelig dünn wie das Malabrigo Baby Lace. Gekauft bei wolltrend.de, die bedauerlicherweise Malabrigo kürzlich ausgelistet haben.

Ich mag diese Toffee-Farbe extrem gern, Karamel ist sowieso eine große Schwäche von mir. Es erinnert mich an die Kuh-Karamelbonbons auf die ich sehr scharf bin. Die Originalfarbe heißt Topaz.

Der Saroyan von Liz Abinante ist ein fantastisches Muster. Es ist spannend genug, um nicht langweilig zu sein, einfach genug, dass man nebenher reden kann und schnell genug, um meinem derzeitigen Hang nach Instant Gratification gerecht zu werden. Kostenfrei noch dazu.

Reine Strickzeit waren schätzungsweise 24 Stunden. Verstrickt wurden 2 Stränge Malabrigo Silky Merino in Topaz mit einer Nadel Nr. 5,5.

 

Update: Wolltrend.de hat wieder Silky Merino. Hurra!

Honking Schal

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 6 April 2010

Der Mann bat um einen Schal. Einen dünnen, damit es am Hals nicht zieht, aber auch nicht schwitzt. Mit einem Schlitz, durch den das eine Ende des Schals gezogen werden kann. Er durfte auch nicht zu lang sein, damit er bequem unter die Jacke passt.

Der Palindrome Scarf von Carol Sunday ist unheimlich clever: Durch unterschiedlich lange Rippen rollt sich der Schal nicht zusammen, sieht von beiden Seiten gleich aus und hat den schönen Fall von glatt rechts Gestricktem.

Der Mann wünschte sich zudem einen stylischen roten Ralleystreifen in der Mitte.

Gestrickt mit Nadel 3,5 und Rowan 4 ply Soft in den Farben sooty und honk von Wolle & Design. Über den Namen honk haben wir mehrfach herzlich gelacht und so dann auch den Schal genannt. Ich denke dabei an einen Clown mit quietscheroter Nase. Honk Honk.

Nach 12 cm habe ich den Schal geteilt und 10 cm den Schlitz gestrickt. Dann wieder zusammengefügt. Nach dem Spannen ist er ungefähr 1,50 m lang.

Das Stricken war hinreichend langweilig. Der rote Streifen war zwar eine gute Übung fürs Intarsien stricken, aber nach 10 cm war auch da die Spannung arg abgewetzt. Die letzten 40 cm waren nur noch Sklavenarbeit, insbesondere weil ich nochmal aufmachen musste. Der erste Versuch war einfach zu kurz.

Point Edge of Reason

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 23 Februar 2010

Der Point Edge Wrap ist dann pünktlich einen Monat nach Weihnachten auch fertig geworden. Die gefühlten 180 km kraus rechts waren irgendwann ein echter Kampf. Der Mann regte ständig besorgt an, ich solle mir doch ein neues Hobby suchen. Eines, wo ich nicht ständig schimpfen müsste.

Ich habe nur 27 Repeats pro Edge gestrickt und nicht 28. Das Tuch war trotzdem über 180 cm lang, obwohl ich beim Spannen gar nicht bis zum Äußersten gezogen habe.

Es sieht hübsch aus und steht meiner Mama sehr gut. Allerdings werde ich in nächster Zeit einen Bogen um kraus rechts machen.

Gestrickt wurde mit Wollmeise Lace in dunkler Kirsche und Nadelstärke 4.

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