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Schneespringschal

Geschrieben in Gestrickt,Tücher & Schals von Rebekka am 11 Oktober 2010

Meine Schwester wünschte sich passend zur wollweißen Spring-Mütze einen langen, warmen Schal. Auf dem Bild ist er nur zur Hälfte fertig, obwohl er inzwischen schon lange gespannt und abgegeben ist. Insgesamt waren es dann über 1,80 m Frühling.

Das Muster ist adaptiert vom Spring Beret (Ravelry-Link) von Natalie Larson. Ich habe mit Nadelstärke 6 und Lana Grossa Bingo in wollweiß von Junghans Wolle 25 Maschen angeschlagen und wie folgt aufgeteilt:

  • 3 Randmaschen kraus rechts
  • 2 volle Wiederholungen
  • 1 Wiederholung ohne die letzte Masche
  • 3 Randmaschen kraus rechts

Bei jeder geraden Reihe habe ich die im Muster angegebenen Hinweise nach rechter oder linker Masche einfach umgedreht. Nach 2x 20 Wiederholungen habe ich die Maschen mit dem Kitchener Stitch zusammengenäht.

Fetch me, if you’re cool

Geschrieben in Gestrickt,Handschuhe & Stulpen von Rebekka am 25 Mai 2010

Ich habe bei der Be Cool Strickjacke beim Berechnen der benötigten Wollmenge einen brutalen Fehler gemacht. An kiwigrüner Lana Grossa Bingo herrscht in diesem Haushalt wahrlich kein Mangel.

Eigentlich wollte ich Stulpen stricken, die bis über den Ellenbogen gehen. Das sah aber dermaßen grauslig aus, dass ich ganz schnell wieder geribbelt habe.

Die Fetchings von Cheryl Niamath gefielen mir schon ganz lange, aber ich hatte noch keine Muße. Das Muster gehört zur Sommerkollektion 2006 der Knitty.com und ist – Hurra! – kostenlos.

Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelspiel 4,5. Damit hatte ich eine dickere Wolle und Nadel als im Muster angegeben. Ich habe daher nur 40 Maschen angeschlagen und ansonsten nach Vorgabe gestrickt.

Baby, Be Cool!

Geschrieben in Gestrickt,Oberteile von Rebekka am 25 Mai 2010

Be Cool ist ein Film von 2005 mit John Travolta und Uma Thurman. (Natürlich tanzen die beiden! Was für eine Frage!) In dem Sequel zu Schnappt Shorty trägt Uma Thurman in einer Szene eine grüne Strickjacke mit Kapuze.

Meiner Recherche nach lässt sich weder die Jacke noch das Strickmuster irgendwo kaufen.

Diese Jacke war aber der Herzenswunsch meiner lieben Freundin Jolyne, daher habe ich mit vielen Photos, diversen Slow-Mo Wiederholungen der relevanten Szenen und ein bißchen Hirnschmalz die Jacke nachgestrickt. Das ist mein erstes Werk ohne Muster und Strickschrift zum dran Festhalten und ich bin schwer stolz. Es sieht doch fast aus, wie das Original, oder nicht?

Gestrickt mit Lana Grossa Bingo in Kiwi von Junghans Wolle und Nadelstärke 5. Genaue Notizen finden sich in meinem Ravelry-Account.

Zum Stricken nur so viel: Ich habe mir eine Strickjacke von Drops Design gesucht, die mit ein bißchen Phantasie so ähnlich aussah wie Umas Jacke. Ich hab in einem Stück gestrickt, also die Vorderteile und das Rückenteil in einem durch. Auf Höhe der Taille habe ich einen Großteil der Maschen vom Rückenteil stillgelegt und den Rest vom Rücken und ein Stück vom Vorderteil Reihe für Reihe abgenommen, um die Kurve vom Rückenausschnitt hinzubekommen.

Dann habe ich für den Halsausschnitt nochmal abgenommen.

Die Kapuze ist eine wilde Mischung aus verschiedenen Kapuzenrezepten. Ich habe mir aus allen möglichen Strickzeitschriften und kostenlosen Mustern Kapuzen gesucht und die Machart verglichen. Dann hab ich einfach rumprobiert und im Zweifelsfall einfach wieder aufgeribbelt.

Nachdem die Kapuze an die Schulterenden genäht war, habe ich reihum Maschen aufgenommen und ein Bündchen angestrickt. Dann noch gewaschen und in Form gezogen und fertig war Umas Jacke.

Männer-Mütze

Geschrieben in Gestrickt,Mützen von Rebekka am 26 April 2010

Männer brauchen Mützen, sagt der Mann. Wegen des empfindlichen Hirns und auch der hohen Stirn.

Es gab also einen Hut für den Herrn und zwar den Irish Hiking Hat (Ravelry Link) von Alicia Granquist mit einem sehr hübschen, leider auf dem Photo nicht sichtbaren Zopfmuster.

Gestrickt wurde mit einer Nadel Nr. 5 und Lana Grossa Bingo von Junghans Wolle in schwarz.

Schwarz stricken ist ja immer ein bißchen kritisch, weil es so dunkel ist und man die Maschen nicht richtig sieht und überhaupt Gelb eine viel bessere Wahl für alles ist. Der Mann allerdings war von dieser überragenden logischen Kette nicht zu überzeugen. Auch Grau sollte es nicht sein. Schwarz. Schwarz wie des Schornsteinfegers Füße und des Mannes Seele.

Naja. Was soll ich da groß diskutieren?

Lana Grossa Bingo ist übrigens wirklich fantastisch. Mit Nadel 5 passiert schnell was – für die Mütze habe ich nur 2 Tage gebraucht – und es ist erfreulich kostengünstig. Das nehm ich wieder!

Der Mann weigerte sich übrigens standhaft für ein Photo zu posieren. So musste ich meinen männlichsten Gesichtsausdruck auflegen und den Markus Schenkenberg machen. Glücklicherweise übrigens, sonst hätten wir nie herausgefunden, dass auch mir die Mütze ungemein gut steht.

Wir kämpfen jetzt drum, wenn es kalt wird.

Snowy Spring Beret

Geschrieben in Gestrickt,Mützen von Rebekka am 23 Februar 2010

Erstmal: Ja, ich gucke blöde auf dem Photo. Ich kann aber noch schlimmer.

Als ich im Januar bei meinen Eltern war, trug ich mein schickes neues Novemberfrühlingshütchen. Mama setzte es auf und es stand ihr viel besser als mir. Wir haben das jahrelang so praktiziert: Mama strickte was, ich probierte es an und bekam es geschenkt. Jetzt konnte man das endlich mal umgekehrt praktizieren.

Leider hatte ich dann kein warmes Mützchen mehr und habe Spring Beret No 2 (Ravelry Link) angeschlagen. Bündchen mit Nadel No 5, Mütze mit Nadel No 6. Wolle ist Lana Grossa Bingo in Wollweiß.

Wie das Leben so spielt, hat meine Schwester die neue Mütze aufprobiert. Was soll ich sagen? Sie sah SU-PER aus.

Jetzt habe ich wieder keine warme Mütze. Zum Glück wird es aber wärmer.